|
|
| |
| Teheran |
| |

Azadi Monument
Iranische Hauptstadt seit 1789, heute mit 16 Mill. Einwohnern,
liegt am Rande des legendären Elburs Gebirges, in einer
Höhe von 1100 m im S. und 1700 m im N., mit einer Fläche
von 600 qkm.
Eine Metropole, dem Wandel der Zeit unterworfen, die heute
ein unstreit-
barer Anziehungspunkt für ausländische Besucher
ist. Eine Stadt von großzügigen
Boulevards durchquert, mit mehrspurigen Stadtautobahnen, glanzvollen
oder
traditionellen Wohnvierteln und zahlreichen Parkanlagen.
|
|
Sehenswürdig sind die vornehmen Schahpaläste,
sowie die kunsthistorischen
Anhaltspunkte: das archäologische Museum, ein spiritueller
Gastgeber, in dem Vorgeschichte und Geschichte über Jahrtausende
verflochten sind; das Teppichmuseum, eine der an Schönheit
und Wert kostbarsten Sammlungen dieser Art, sowie das Juwelenmuseum,
dessen Schätze es als das reichste der Welt gelten lassen.
Die viel besuchten Geschäfte sind gut eingedeckt mit
einer mannigfaltigen
modernen Warenfülle, aber auch mit Produkten lokaler
Handwerkskunst. Der
Status als Großhandelszentrum und Metropole zieht eine
Vielzahl von Geschäfts-
leuten und Diplomaten an, weshalb sich hier auch die meisten
Hotels des Landes befinden.
Ein häufig aufgesuchter städtischer Freizeitort
für Einheimische und Besucher:
das im Bergland gelegene Darband, mit stufenweise angelegten
Restaurantterrassen und mit Gebirgsbächen, sowie Wasserfällen,
welche an warmen Tagen eine wohltuende Kühle spenden.
|
|
| |
| Isphahan |
| |
| "Isphahan ist die Hälfte
der Welt", behauptet man über diese Stadt, welche
auch heute noch weltweit zu einer der schönsten zählt.
Eine besondere Würdigung verdient sie als Kunstzentrum,
gerechtfertigt durch die zahlreichen Meisterweke, die heute
wie damals überzeugend sind.
Der Emamplatz, nach wie vor als ein Wunder Persiens und
der Welt bezeichnet, ist eine Anlage von überwältigender
Größe, harmonisch umrahmt und untermalt von architektonischen
Höhepunkten der orientalischen Baukunst. Durch effektvolle
Springbrunnen belebt, ist er bei Tag und bei Nacht eine Attraktion.
Die monumentalen Brücken und die reichlich ornamentierten
Moscheen und Paläste von perfekter Ästhetik, ergeben
ein prächtiges Stadtbild. Das Abassi Hotel, einst ein
Karawanserei, gilt als das schönste der |
|

Emam Platz
orentalischen Welt. Die magisch
anziehenden Basare, diese wahren Einkaufszentren von Ehemals,
sind unwiederstehlich.
Eine Stadt mit Atmosphäre und Geschichte, mit viel Tradition
und Schönheit,
deren Leben auf beiden Ufern des Zayandeh-Fluss still und
ruhig abläuft.
|
|
| |
| Shiraz |
| |

Persepolis
Die kulturelle Stadt Persiens befindet sich südlich
im Land, und ist Hauptstadt der Provinz Fars.
Bekannt als Stadt der Rosen und Orangengärten, der Dichter
und der Philisophen, verkörpert sie orientalische |
|
Romantik. Sie gelangte zu Weltruhm
durch die zwei Dichter Hafez und Saadi.
Durch ihre grünen Parkanlagen von üppiger Vegetation,
ist sie eine richtige Oase, umrandet von dem Gebirgszug Zagros.
Meisterhaft gelungene Kunstwerke beeindrucken nach wie vor
durch die Perfektion der Formen und ihre Farbkombinationen.
Romantisch angeordnete Gärten erzeugen einen paradiesischen
Effekt und laden zum Verweilen und zum Träumen ein.
Von hier aus erreicht man das Jahrtausende zurückliegende
Kulturzentrum der Antike, Persepolis, sowie die Nekropole
der achaemenidischen Könige, Naqsh-e Rustam, beide von
überwältigender Großartigkeit.
|
|
| |
| Kerman |
| |
Die Hauptstadt der gleichnamigen
drittgrößten Provinz Irans.
Seine weltweite Berühmtheit verdankt Kerman den wunderschönen
hand- geknüpften Teppichen.
Ein Stadtbild, von typischen Kuppeldächern und Windtürmen
geprägt, mit Basaren, Hamamen und Teehäusern, die
dich in den Zauber des gestrigen Orients versetzen. Das traditionelle,
aus dem 17. Jahrhundert stammende Ganj-Ali-Khan Hamam, heute
in ein Museum umfunktioniert, bringt uns, mit seinen Wachsfiguren,
dem Zubehör und den Fliesendekorationen, den damaligen
Zeiten näher.
Mahan, ein benachbarter Ort, entzückt durch den geschichtlichen
Park Shahzadeh, mitten in einer bildschönen Landschaft.
Ein
|
|

Shahzdeh Park
reizender Pavillion, stufenförmige Fontänen, imposante
Zypressen und zahlreiche Blumen wirken verführerisch.
Wegen der Grabanlage von Shah Nematollah Vali wurde Mahan
ein viel besuchter Wallfahrtsort.
|
|
| |
| Mashad |
| |

Goldenes Minaret des Grabmals von
Emam Reza
Die zweitgrößte Stadt Irans, Hauptstadt der größten
Provinz des Landes, Khorasan.
Die breiten, durch Baumreihen flankierten Straßen,
die moderne Architektur der
|
|
Wohnviertel und Einkaufszentren,
erzeugen das Bild einer eindrucksvollen Großstadt.
Mashad gilt als wichtigstes Pilgerziel durch die 1200 J.
alte Grabstätte des Emams Reza. Der meisterhafte Baukomplex
ist ein hervorragendes Beispiel Iranisch - Islamischer Baukunst,
das in Schönheit und Reichtum kaum zu übertreffen
ist, eine Offenbarung und ein Muss für jeden Kunstliebhaber.
Die nah liegende Stadt Nishabur ist nicht nur wegen des Türkisabbaues
bekannt. Das Mausoleum von Omar Khayam, Philosoph, Astronom
und Mathematiker, weltberühmt als Dichter der Robbayate,
liegt in einem schönen Pinienpark. Seine hier gesungenen
Vierzeiler sind eine dargebrachte Huldigung.
Obwohl Tus fast vollständig vernichtet wurde geriet
es nicht in Vergessenheit, dank des Nationaldichters Ferdousi.
Durch sein Epos Shahnameh (Buch der Könige) ist er der
Nationalverfasser altpersischer Zeitgeschichte. Sein monumentales
Grabmal zeugt von der Wertschätzung seines Lebenswerkes. |
|
| |
| Yazd |
| |
Yazd- die Lehmstadt - befindet
sich im Zentrum Irans, sehenswert durch die einzigartige Architektur
und den historischen Monumenten von hoher Bedeutung.
Eine besondere Stadt mitten in der Wüste, von hohen
Gebirgsketten umgeben, mit sehr
gut erhaltenen Lehmhäusern und einer Vielzahl von Windtürmen
(Badguir) die das gesamte Stadtbild prägen.
Yazd ist die zoroastrische Stadt Persiens, in der die meisten
verbliebenen Anhänger dieser ursprünglichen vorislamischen
persischen Religion leben. Auf den umgebenden Hügeln
befinden sich die Türme des Schweigens (Bestattungstürme)
oder die Feuertempel, wo sich heute, nach wie
vor, die Rituale dieses Glaubens abspielen.
Die islamische Kultur zeigt sich hier in der Form einer originellen
Architektur mit engen und hohen emaillierten Portalen und
Minaretten, wie in der Feitagsmoschee oder in Tekiyeh (Passionsstätte)
dessen grosses Eingangsportal von Minaretten und mehretagigen
Bogengalerien flankiert ist.
|
|

Grabmoschee von Seyyed Rukn-ud-Din in Yazd aus dem 14. Jhdt.
Mausoleen, die alte Stadtmauer oder die Basare sind weitere
Sehenswürdigkeiten dieser typischen, unvergesslichen
Wüstenstadt.
|
|
<< Zurück
|
|